P2P-Direktvertrag vs. Klassischer EEG-Verein
Warum ein 1:1 Peer-to-Peer Vertrag für Nachbarn und Familien die deutlich unkompliziertere Lösung ist:
Der bürokratische Vereinsweg
Herkömmliche Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften sind oft schwerfällig und mit administrativem Aufwand verbunden.
- Vereinsgründung zwingend: Statuten, Generalversammlungen, Obmann und Kassier erforderlich.
- Laufende Fixkosten: Softwaregebühren, Abrechnungskosten und Mitgliedsbeiträge schmälern die Ersparnis.
- Keine Echtzeitsteuerung: Reine Verrechnung im Nachhinein anhand alter Viertelstundenwerte aus dem Rückspiegel.
- Starre Regeln: Schwer an individuelle Absprachen zwischen zwei Parteien anpassbar.
Der direkte 1:1 Weg
Einfach, digital und rechtssicher: Zwei Zählpunkte verbinden, Vertrag unterzeichnen, fertig.
- Kein Verein, null Bürokratie: Einfacher Direktvertrag nach § 65 ElWG zwischen Erzeuger und Bezieher.
- Kein Anbieterwechsel: Weder Erzeuger noch Bezieher müssen ihren bisherigen Basisanbieter kündigen.
- Sekundengenaue Live-Synchronisation: In Verbindung mit unserer Technologie lädt der Speicher genau im Moment des Überschusses.
- Volle Preisfreiheit: Ob kostenlos (0 Cent innerhalb der Familie) oder zu fairen ca. 6 Cent/kWh – ihr bestimmt die Konditionen.
- Standardvertrag inklusive: Wir stellen alle fertigen, rechtlich geprüften Vertragsunterlagen bereit.
Für wen ist P2P Grätzelstrom ideal?
Drei typische Praxisfälle, die wir täglich in Österreich vernetzen:
Gasse & Nachbarschaft
Der Hausbesitzer mit großer PV-Anlage teilt seinen Überschuss direkt mit dem Nachbarn gegenüber, der zur Miete wohnt und einen kompakten Speicher an der Steckdose betreibt.
Landhaus & Stadtwohnung
Eigenstrom-Sharing über Bezirksgrenzen hinweg: Der Sonnenstrom vom Zweitwohnsitz im Weinviertel versorgt abends die Stadtwohnung in Wien mit sauberer Energie.
Familie & Generationen
Eltern mit PV-Dach geben überschüssigen Grünstrom kostenlos oder zum Selbstkostenpreis an die eigene Wohnung der Kinder oder Großeltern weiter.